YoungCare-Leitfaden: Orientierungshilfen für jüngere Pflegebedürftige und ihre pflegenden Angehörigen

“…Die Person im Rollstuhl ist genauso wichtig wie die Person hinter ihr…”.

Der Leitfaden des YoungCare-Projekts richtet sich an jüngere pflegebedürftige Menschen zwischen 18 und 64 Jahren – die entweder seit ihrer Geburt oder Kindheit pflegebedürftig sind oder im Erwachsenenalter ein einschneidendes Ereignis, einen Unfall oder eine Krankheit erlebt haben, das sich auf die Bewältigung ihres täglichen Lebens ausgewirkt hat – sowie an ihre informellen Betreuer.

In Anbetracht der Tatsache, wie schwierig es sein kann, geeignete Pflegedienste und Unterstützung für jüngere Menschen zu finden, bietet dieser Leitfaden Beispiele für bewährte Verfahren, Lösungen und Strategien, die informelle Pflegepersonen in Betracht ziehen können.

Zu diesem Zweck wurden in den Partnerländern (Portugal, Niederlande, Litauen, Italien und Deutschland) Sekundärforschungen und Interviews zu den Lebensumständen pflegebedürftiger junger Erwachsener und ihrer informellen Pflegepersonen durchgeführt und nationale Berichte erstellt. Die persönlichen Erfahrungen der Betroffenen können für andere in ähnlichen Situationen hilfreich sein, ebenso wie zahlreiche Vorschläge zur Unterstützung Ihrer Rolle als informelle Pflegeperson.

In diesem Leitfaden werden Vorschläge zur Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben, zu Selbsthilfegruppen und Beratungsdiensten, zum Umgang mit gesellschaftlicher Stigmatisierung und zur Anpassung der Wohnverhältnisse gemacht. Es gibt Anregungen, wie Sie effektiver kommunizieren und Konflikte vermeiden können. Empfohlen wird sowohl auf Ihre körperliche als auch auf Ihre geistige Gesundheit zu achten und wenn nötig externe Hilfe in Betracht zu ziehen. Ergänzt werden diese Vorschläge mit Informationen über den rechtlichen Rahmen.

Das YoungCare-Projekt ist sich bewusst, wie groß die Altersspanne der Zielgruppe ist und dass diese Pflegebedürftigkeit sehr unterschiedlich sein kann, was zu verschiedenen Herausforderungen führt. Allein zu akzeptieren, dass eine nahestehende Person eine lebensverändernde Krankheit hat, kann sehr schwer sein. Nächste Schritte einzuleiten, mag herausfordernd sein. Dennoch gibt es im Leitfaden auch einige Tipps, wie informelle Pflegepersonen auf nationaler Ebene nach Hilfe suchen können.

Wenn Sie diese Themen interessieren, können Sie hier den Leitfaden lesen.

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